Für Menchen, die von Stalking oder digitaler Gewalt betroffen sind kann diese Aufgabe wichtig sein, wenn ihnen das Gerät weggenommen wird oder wenn sie fliehen müssen. So können sie über andere Geräte schnell Hilfe erhalten.
Menschen die auf der Flucht sind haben ein erhöhtes Risiko ihre Geräte zu verlieren. In Deutschland werden zunehmend Geflüchteten ihre Mobiltelefone von Behörden weggenommen. Aber auch auf einer Flucht selbst solltest du deine wichtigsten Logins auswendig kennen, für den Fall, das deinem Gerät etwas passiert.
Menschen, die politisch aktiv sind haben ein erhöhtes Risiko für Beschlagnahmungen oder Hausdurchsuchungen. Dabei werden oft alle digitalen Geräte für lange Zeit einbehalten.
Auch wenn du im Urlaub oder auf Reisen bist kannst du dein Smartphone verlieren, es könnte beschädigt oder gestohlen werden. Mit diesem Tipp kannst du schnell Hilfe organisieren und Freund*innen kontaktieren.
Nutze starke Passworte, die du dir merken kannst! Das du deine wichtigsten Logins auswendig kennst soll auf keinen Fall bedeuten, dass du simple Passworte benutzt, die überall gleich sind. Ein kurzer Satz ist als Passwort leicht zu merken und trotzdem stärker als ein einfaches Wort. Oder überlege dir einen langen Satz und kombiniere die Anfangsbuchstaben mit Groß- und Kleinschreibung zu einem Passwort.
Deine wichtigsten Logins sind vermutlich jene mit denen du schnell Hilfe organisieren kannst (z.B. Social-Media) und jene mit denen du andere Account-Passworte zurücksetzen kannst (z.B dein Mail-Login).
Wäge auch ab, ob die Einrichtung eines zweiten Faktors für diese zentralen Accounts sinnvoll ist. In vielen Situationen schützt dich ein zweiter Faktor (2FA) gut vor Angriffen. Wenn du aber damit rechnen musst, dein Gerät zu verlieren oder abgeben zu müssen kann eine 2FA dazu führen, dass du gar nicht mehr in deinen Account kommst.